Dr. med. Eberhardt Sumpf
Zurück zur Eingangsseite Anästhesie
Bitte informieren Sie sich zusätzlich über die Verhaltensvorschriften vor der Anästhesie und die Anweisungen nach der Anästhesie. Dazu können Sie sich auf unserer Downloadseite die Aufklärungsbögen herunterladen.
Anästhesieverfahren
Bei einer Sedierung erhalten Sie Medikamente, die beruhigend wirken und das Bewusstsein oder das Erinnerungsvermögen beeinflussen.
Die Allgemeinanästhesie (Vollnarkose) schaltet das gesamte Bewusstsein aus. Sie befinden sich somit in einem schlafähnlichen Zustand. Es gibt sehr viele verschiedene Methoden der Vollnarkose. Eine Spezialität unserer Praxis besteht darin, immer wenn es möglich ist, die Vollnarkose mit einem Regional- oder Lokalanästhesieverfahren zu kombinieren.![]()
Bei der Armplexusanästhesie wird nur die Empfindung in einem Arm oder einer Schulter ausgeschaltet.

Bei der Periduralanästhesie (PDA) (auch Epiduralanästhesie genannt) kann man gezielt eine gürtelförmige Gefühlsausschaltung oder eine Betäubung eines größeren Körpersegmentes bewirken. Eine Sonderform ist die PDA mit einem Katheter, über den auch eine langfristige Schmerzausschaltung in den Tagen nach der Operation durchgeführt werden kann.
Bei der Spinalanästhesie wird der Körper vom Bauchnabel abwärts komplett betäubt. Es gibt auch Sonderformen der Spinalanästhesie, bei welchen ein einzelnes Bein, oder ausschließlich der Bereich des unteren Beckens und der äußeren Geschlechtsorgane betäubt wird.
![]()
Mit Hilfe der Blockade einzelner Nerven kann man gezielt ausschließlich einen Finger oder auch die ganze Hand betäuben. Man kann auch Teile des Unterarmes, einzelne Bereiche des Brustkorbes oder der Haut des Unterbauches betäuben.
Beim Handblock und Fußblock handelt es sich ebenfalls um Nervenblockaden. Hierbei werden jeweils mehrere einzelne Nerven aufgesucht und einzeln betäubt.
Die intravenöse Regionalanästhesie eignet sich dazu, einen Arm, den unteren Teil eines Beines oder einen Fuß zu betäuben.
Bei der Tumeszenz-Analgesie handelt es sich um ein Betäubungsverfahren, bei welchem eine Lösung mit Lokalanästhetika in größeren Mengen zwischen die Gewebsschichten der Unterhaut und das Fettgewebe gespritzt, infundiert oder gepumpt wird. Damit wird das unterspritzte Hautareal betäubt.