Benefizkonzert zugunsten des Mündener Frauenhauses

In der Presse hatten wir mit verfolgt, dass das Angebot des Mündener Frauenhauses immer stärker eingeschränkt werden musste. Und das, obwohl der Bedarf mit einer 75%igen Belegung der Schutzwohnung hoch war. Dass die Schutzwohnung in Münden ganz und gar aufgegeben worden ist, erfuhren wir erst Anfang 2015, als wir uns bereits dazu entschieden hatten, das Frauenhaus mit einer Aktion zu fördern.


Warum ausgerechnet das Frauenhaus?
Unter unseren Patienten mit schweren chronischen Schmerzen überwiegt der Anteil an Frauen. Unter ihnen ist wiederum der Anteil derer auffallend hoch, bei denen seelische Belastungsfaktoren eine ursächliche oder aufrecht erhaltende Bedeutung für die Krankheit haben. Jede vierte Frau in Deutschland erleidet körperliche und oder sexuelle Gewalt durch ihren aktuellen oder durch frühere Partner. Häufig sind die Kinder direkt oder indirekt mit betroffen. Massive seelische Schäden, zu denen auch die schwer zu therapierenden somatoformen Schmerzstörungen gehören, sind oftmals die Folge.

Betroffen sind alle sozialen Gruppierungen und Bildungsschichten der Gesellschaft.

Fast 50.000 deutsche Frauen und Kinder finden jährlich in einem der rd. 360 Frauenhäuser Zuflucht. Weit mehr Frauen und Kinder werden durch die oft ehrenamtlich tätigen (Sozial)Pädagoginnen der Frauenhäuser beraten, betreut, unterstützt und geschützt. Für Hann. Münden steht noch eine telefonische Bereitschaft zur Verfügung.

Indem wir dieses Benefizkonzert veranstaltet haben, wollten wir einerseits auf diese Situation aufmerksam machen, andererseits aber auch einen Beitrag für unsere Stadt leisten, in der wir gerne leben und arbeiten. Das Spendengeld kam zweckgebunden der Arbeit des Frauenhauses Hann. Münden, also Mündener Bürgerinnen und ihren Kindern zugute, auch wenn die Organisation der Einrichtung inzwischen in Göttingen beheimatet ist.

Indem wir dieses Benefizkonzert veranstaltet haben, wollten wir einerseits auf diese Situation aufmerksam machen, andererseits aber auch einen Beitrag für unsere Stadt leisten, in der wir gerne leben und arbeiten. Das Spendengeld kam zweckgebunden der Arbeit des Frauenhauses Hann. Münden, also Mündener Bürgerinnen und ihren Kindern zugute, auch wenn die Organisation der Einrichtung inzwischen in Göttingen beheimatet ist.

Bei den Vorbereitungen und der Durchführung erhielten wir engagierte Unterstützung. Besonders bedanken möchten wir uns bei folgenden Personen und Organisationen:
  • Frau Langlotz, Betreiberin des Café Aegidius, die Ihren Kirchenraum zur Verfügung gestellt hat und den Chor kulinarisch versorgt hat.
  • Frau Bytom, Gleichstellungsbeauftragte und Herr Wegener, Bürgermeister der Stadt Münden, die die Veranstaltung begleitet haben und uns Podeste zur Verfügung gestellt haben.
  • Frau Sangerhausen, Redakteurin, die sich des Themas angenommen und die Öffentlichkeitsarbeit auf professionelles Niveau gebracht hat.
Dr. EberhardtSumpf und Praxisteam

Informationen zu den Frauenhäusern in Deutschland:

 in Hann. Münden:
Tel. 05541/ 90 30 99

http://www.frauenhaus-goettingen.de/frauenhaus_hann_muenden/frauenhaus_hann_muenden.htm

Spendenübergabe an das Frauenhaus Hann. Münden

Das Konzert und sämtliche Nebenkosten wurden von der Praxis übernommen. Dadurch konnten die Konzerteinnahmen komplett an das Frauenhaus übergeben werden. Die Spendenübergabe fand am 7.12.2015 statt.

(Klick auf das Bild öffnet den Artikel in der HNA)

Programmheft mit Texten und Grußwort

(Klick auf das Bild öffnet das Programmheft [pdf, 3,9 MB])