Ich verdanke einen wichtigen Anteil meiner Sozialisation der Mitgliedschaft in einem überkonfessionellen und überparteilichen Pfadfinderbund, zeitweise in verantwortlicher Funktion. Liebe zur Natur, Achtung vor der Schöpfung, Toleranz gegenüber anders denkenden und fühlenden Mitmenschen habe ich dort kennen gelernt. Für mich war es essentiell, dass diese Art der  „Erziehungsarbeit“ von Jugendlichen für Jugendliche in Eigenverantwortung geleistet wurde. Jedenfalls habe ich das damals so wahrgenommen.

[Die Jugend…]… „will nach eigener Bestimmung, vor eigener Verantwortung, in innerer Wahrhaftigkeit ihr Leben gestalten.“ So lautet ein Teil der „Meißnerformel“ von 1913.

Das Hineninwirken von Erwachsenen störte mich, wenngleich es sicherlich nicht ganz ohne „die Alten“ ging. Konsequenterweise habe ich mich als junger Erwachsener aus der aktiven Arbeit in der Pfadfinderei komplett zurückgezogen.

Dennoch möchte ich etwas zurückgeben: Jeden Tag eine gute Tat. Und eine tägliche Spende von 3,28 € zum Unterhalt einer wunderschönen Tagungsstätte im Reinhardswald.
Eberhardt Sumpf

Innenhof der Domäne Beberbeck mit Pfadfinderhaus

Innenhof der Domäne Beberbeck mit Pfadfinderhaus