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Asthma

Asthma ist eine entzündliche Erkrankung der Atemwege, die sich darin äußert, dass durch Verkrampfung der Bronchien das Atmen (vor Allem das Ausatmen) erschwert wird. Dies führt zu einer Atemnot bis hin zu starkem Husten und einem Gefühl des Erstickens. Das Auftreten dieser Symptome wird durch Angst und Ärger begünstigt. Somit befindet sich der Erkrankte in einem Teufelskreis, da gesteigerte Angst durch einen Anfall die Atemnot noch verstärkt.
Asthma tritt häufig schon im Kindesalter auf.

Um die Schwere der Krankheit zu begrenzen, ist es wichtig, dass Sie sich kompetent durch Ihren Hausarzt, Kinderarzt oder Lungenfacharzt betreuen lassen.

Das Biofeedback kann hier einen zusätzlichen Beitrag leisten. Folgende Methoden können dabei zum Einsatz kommen:

  • EMG-Feedback:
    Gemessen wird die Muskelspannung der Nacken- und Stirnmuskulatur.
    Ziel: Der Patient soll lernen, sich während eines Asthmaanfalles zu entspannen um Angstzustände zu vermeiden.
  • FEV-Feedback (FEV = „Forciertes Exspiratorisches Volumen“):
    Gemessen wird die Menge an Luft, die ausgeatmet werden kann.
    Ziel: Der Patient soll lernen, den Atemwiderstand zu verringern um die Stärke der Atemnot zu reduzieren.
  • Atemfrequenz-Feedback:
    Gemessen wird der Atemrhythmus, der nun so gleichmäßig wie möglich verlaufen soll.
    Ziel: Im Anfall kann eine gezielte Atmung beruhigend wirken und zu einem schnelleren Abklingen der Beschwerden führen.

Effektivität:

  • Das Verstehen der Krankheit und ein entstehendes Selbstwirksamkeitsgefühl nehmen die Angst vor Anfällen
  • Atemtraining verbessert die Atmung allgemein und beugt so einem Anfall vor.
  • Nach 10-20 Sitzungen ist mit einer Langzeitwirkung zu rechnen, Patienten mit Allergie-bedingtem Asthma brauchen in der Regel etwas länger.

Kosten:

  • Die Beratung zum Verfahren ist Kassenleistung.
  • Die Anwendung des Biofeedback berechnen wir mit 45.-€ pro Sitzung à 50 min.
  • Im Rahmen der multimodalen stationären Schmerztherapie  kann die Indikation für die Anwendung von Biofeedback gestellt werden. In diesem Fall übernimmt das Krankenhaus die Behandlungskosten.
  • Besitzen Sie eine Zusatzversicherung für alternative Heilmethoden, werden die Kosten von dieser Versicherung üblicherweise getragen.
  • Angesichts der Fülle unterschiedlicher Versicherungstarife sollten auch Privatversicherte vor Beginn der Behandlung bei ihrer Versicherung nachfragen, ob die Kosten vollständig übernommen werden.

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