05/ 2015:
Bundesregierung ermöglicht Verordnung von Cannabis zulasten der Gesetzlichen Krankenkassen

Schwerkranke, für die es keine Therapie-Alternativen gibt, können künftig Cannabis-Arzneimittel ärztlich verordnet bekommen. Die Kosten erstattet die gesetzliche Krankenversicherung. Dazu hat das Kabinett Änderungen des Betäubungsmittelgesetzes beschlossen.

VortragLesen Sie dazu die Stellungnahme der deutschen Schmerzgesellschaft.

 

03/2013:
Erstmals organische Veränderungen bei Fibromyalgie nachgewiesen.

Fibromyalgie: 2- 4% der Erwachsenen in den „westlichen Ländern“ leiden unter dieser chronischen Schmerzkrankheit. Die Symptome sind vielfältig, die Auslöser unbekannt, die Diagnose ist schwer zu stellen. Laborveränderungen sind nicht vorhanden.

Forschern am Universitätsklinikum Würzburg gelang jetzt erstmals ein eindeutiger Nachweis von organischen Veränderungen: Schäden im Bereich der kleinen Nervenfasern. Das könnte die diagnostische Zukunft revolutionieren.
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07/2011:
G-BA will nun auch Lyrica „abschießen“

Nachdem moderne Antidepressiva aus dem Verordnungsspektrum für „Kassenpatienten“ eliminiert wurden, nimmt der G-BA mit Pregabalin (Lyrica) ein weiteres hochwirksames und kostenintensives Medikament aus unserem Bereich ins Visier.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) plant eine Festbetragsgruppe für das Antiepileptikum Lyrica. Lyrica enthält den Wirkstoff Pregabalin. Gemeinsam mit unpatentierten Medikamenten (Generika), die den Wirkstoff Gabapentin enthalten, soll Pregabalin in die neue Festbetragsgruppe „GABA-Analoga“ eingebracht werden. Das Patent für Lyrica läuft in Deutschland bis Juli 2014.

Nachdem man Depressiven ihre Behandlung wegnehmen kann, ohne eine Protestreaktion der Öffentlichkeit zu provozieren, will man mit Epilepsie-, Angst- und Schmerzpatienten nun offensichtlich eine weitere Eskalations-Stufe in Angriff nehmen.

 

12/ 2009:

Bislang unbekanntes zusätzliches Schmerz- Sensorsystem in der Haut vermutet !

Ergeben sich neue Therapieansätze für die Fibromyalgie?

Ein internationales Forscherteam hat herausgefunden, dass Schmerz und Umweltreize nicht nur über die bekannten Rezeptoren und Nerven, sondern auch über Nervenendigungen an Blutgefäßen wahrgenommen werden können. Die Forscher berichten im Journal „Pain“.
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